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ELEKTROPHYSIOLOGIE

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Ganzfeld-Elektroretinogramm (ERG)
Mit Hilfe des ERG kann man die Netzhaut und etwaige Veränderungen sehr spezifisch untersuchen. Man bedient sich der Hilfe spezieller Elektroden auf der mit Tropfen betäubten Augenoberfläche. Zur gleichmäßigen Ausleuchtung der Netzhaut muss die Pupille mit Tropfen erweitert werden. Daher darf im Anschluss an die Untersuchung kein Fahrzeug gefahren werden.

Die Netzhaut besteht aus verschiedenen Zellgruppen, die für die Erkennung von sehr hellem oder sehr schwachem Licht, sowie die verschiedenen Farben zuständig sind. Mit Hilfe von Lichtblitzen unterschiedlicher Helligkeit und Farbe und einer zusätzlich wechselnden Hintergrundbeleuchtung, kann man sehr gut die Funktion und Tätigkeit der verschiedenen Gruppen von Netzhautzellen beurteilen.

Zur Durchführung des ERG sind wechselnde Anpassungszeiten an Dunkelheit und Raumlicht nötig. Im Anschluss hieran finden jeweils Untersuchungssequenzen statt.

Mit dem ERG kann bei einer Erkrankung unterschieden werden, welche Netzhautzellen in welchem Ausmaß betroffen sind. Eine Reihe von Erkrankungen können nur mit dem ERG richtig erkannt werden, bei anderen Erkrankungen ist das ERG eine zusätzliche Hilfe in der Diagnostik. Die Informationen des ERGs sind auch für die Beurteilung des Verlaufs einer Erkrankung wesentlich.

Visuell evozierte Potenziale (VEP)
Die auf die Netzhaut fallenden Seheindrücke werden in einen Strom umgewandelt, der über den Sehnerv an das Sehzentrum im Gehirn weitergeleitet wird. Durch die Untersuchung visuell evozierte Potenziale wird die Zeit gemessen, welche das Licht vom Auftreffen auf den Augenhintergrund bis zum Eintreffen im Gehirn braucht. Für die Untersuchung werden Elektroden an der Stirn und am Hinterkopf angeklebt. Ein VEP dauert mit Vorbereitung ca. 20 Minuten. Verschiedenste Krankheiten des Sehnerven können hierdurch untersucht und diagnostiziert werden.


 

 

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