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HEIDELBERG RETINA TOMOGRAPH (HRT)

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Der Heidelberg Retina Tomograph ist ein computergestütztes Lasersystem, das den Sehnervenkopf genau vermessen und dreidimensional analysieren kann. Mit diesem Laserscanner können schon geringste Veränderungen entdeckt werden, wie sie zum Beispiel im Laufe einer Glaukom-Erkrankung entstehen können.

Beim Grünen Star (Glaukom) gehen durch den relativ zu hohen Augendruck schleichend und kontinuierlich Sehnervenfasern zugrunde, welche nicht nachgebildet werden können. Etwaige Schäden in Form von Gesichtsfeldausfällen werden jedoch erst messbar, wenn mehr als die Hälfte der Sehnervenfasern zugrunde gegangen ist.

Die Vermessung des Sehnervenkopfes mit dem HRT hat sich in der Augenheilkunde als Standard bei Erkrankungen oder Veränderungen des Sehnervens etabliert. Diese Untersuchung ist ein bedeutender Fortschritt in der Früherkennung und Verlaufsbeobachtung des Grünen Stars, denn Veränderungen lassen sich bei diesem Verfahren früher und deutlicher feststellen, als mit den bisherigen Diagnosemöglichkeiten. Das HRT erfasst mittels eines Lasers den Sehnerv und erzeugt so ein dreidimensionale Höhenprofil des Sehnervenkopfes und die Dicke der Nervenfaserschicht der Netzhaut in der Umgebung des Sehnervenkopfes. Mit dem HRT können alle Patientendaten einer Normdatenbank gegenübergestellt werden, zum anderen können Folgeuntersuchungen des gleichen Patienten nach mehreren Monaten genauestens mit den gespeicherten Erstaufnahmen verglichen werden, so dass frühzeitig z.B. das Fortschreiten eines Glaukomschadens erkannt werden kann. Die Untersuchung erfolgt mit ungefährlichen Laserstrahlen, eine Beeinträchtigung des Sehens findet nicht statt.

Neben der Früherkennung eines Sehnervschadens liegen die Vorteile dieser Untersuchungsmethoden in ihrer Objektivität und in der Verlaufskontrolle über längere Zeit. Sie ersetzen nicht die ärztliche Beurteilung und Erfahrung, stellen sie aber auf eine besonders genaue, reproduzierbare und objektive Grundlage.

Im Rahmen der Glaukomvorsorge sollten noch weitere Untersuchungen erfolgen. Hierzu gehört auch das OCT, die Gesichtsfeldprüfung, eine Vermessung der Hornhautdicke (Pachymetrie) und die Augeninnendruckmessung.

Wann empfiehlt sich diese Untersuchung?

  • Bei bekanntem Glaukom (Grüner Star) oder bei Verdacht
  • Nahe verwandten Angehörigen mit Glaukom-Erkrankung
  • Auffälliger Exkavation (Aushöhlung) des Sehnervenkopfes
  • Formveränderungen des Sehnervenkopfes
  • Erhöhtem Augeninnendruck ohne Sehnervenveränderungen (Okulärer Hypertension)

 

 

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