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OPERATION DES GRAUEN STARS

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Als Grauen Star (Katarakt) bezeichnet man die Trübung der Augenlinse, welche mit einem angelaufenen Fotoobjektiv vergleichbar ist. Diese Trübung lässt die Farben "grau" erscheinen - daher auch der Name Grauer Star.

Ursachen
Es sind viele Ursachen für die Entstehung des Grauen Stars bekannt. Ein Grauer Star kann auch angeboren sein - dies jedoch nur selten. Auch Masern, Zuckererkrankung (Diabetes mellitus), Reaktionen auf Medikamente (z. B. Cortison), Drogen oder Augenverletzungen können die Ursache sein. Vorbeugung ist zumeist nicht möglich. Die Linsentrübung (Grauer Star) bildet sich über viele Jahre aus, selten auch mal in wenigen Monaten.

Zumeist ist die Ursache des Grauen Stars jedoch ein natürlicher Alterungsprozess der Augenlinse. So wie mit zunehmendem Alter die Haare ergrauen oder die Haut Falten bildet, verfärbt sich im höheren Alter die Augenlinse und wird trübe. Manchmal ist dies mit 50 Jahren der Fall, jedoch viel häufiger erst nach dem 60sten oder 70sten Lebensjahr.

Symptome
Zumeist berichten Patienten mit einem Grauen Star über eine langsame Abnahme der Sehschärfe. Viele beschreiben einen Dunstschleier, andere eine verschwommene Sicht. Beim fortgeschrittenen Grauen Star kann durch die Trübung der Linse kein scharfes Bild mehr auf dem Augenhintergrund (Netzhaut) entstehen. Ursache ist die Streuung der Lichtstrahlen. Sehr oft werden deswegen auch Lichtquellen (z. B. Autoscheinwerfer oder Straßenlaternen) als sehr störend wahrgenommen, da der Graue Star zu einer verstärkten Blendempfindlichkeit führt. Hinzukommt, dass vielen Patienten die Umstellung von hell auf dunkel und von dunkel auf hell deutlich schwieriger fällt.

Behandlung
Eine wirksame medikamentöse Behandlung gibt es nicht. Im Lauf der Jahre, wenn sich der Graue Star langsam ausbildet, ist es deshalb häufig nötig die Brille auf Grund der sich ändernden Brechkraft des Auges neu anzupassen. Hilft dies nicht mehr, und bleibt das Sehen trotz Brille zu schlecht, empfiehlt es sich die gealterte Linse in einer kurzen Operation gegen eine neue kristallklare Kunststofflinse zu ersetzen.

Operation - Entfernung der Linse
Die Operation des Grauen Stars ist einer der häufigsten Eingriffe am Auge. Wir führen diese Operation bis zu 2000mal im Jahr durch.

Das Auge wird örtlich betäubt und durch eine sehr kleine Öffnung am Rande des Auges wird eine stiftförmige, äußerst dünne Sonde eingeführt. Mit Hilfe dieses Instrumentes und durch Ultraschall wird die alte Linse schonend zerkleinert und kann dann ganz einfach abgesaugt werden (Phakoemulsifikation).

Zurück bleibt dann nur noch die Haltevorrichtung (Kapsel) der alten Linse, in welche dann die neue kristallklare Kunststofflinse eingesetzt werden kann. Der kleine Schnitt muss meist nicht vernäht werden, da sich durch den natürlichen Druck im Auge die Wunde von selbst verschließt. Sofern keine anderen Erkrankungen des Auges vorliegen, können Sie dann schon wieder nach wenigen Tagen gut sehen. Diese Technik, die weltweit von den meisten erfahrenen Operateuren angewandt wird, gilt als besonders schonend und sicher für das Auge.

Die neue Linse für den Alltag
Ihre neue Augenlinse ist zumeist aus elastischen Materialen (z.B. Silikon oder Acrylverbindungen) hergestellt, so dass man sie im eingerollten (verkleinerten) Zustand einsetzen kann ohne einen großen Schnitt machen zu müssen. Wir verwenden Linsen namhafter Hersteller, mit denen wir schon seit vielen Jahren vertrauensvoll und zuverlässig zusammenarbeiten. Wir achten hierbei streng auf die Umsetzung der CE-Zertifizierung dieser Firmen als Sicherheitsnorm für die Herstellung. Alle Linsen sind so konstruiert und angefertigt worden, dass Sie lebenslang belassen werden können, so dass nach einigen Jahren keine zweite Operation notwendig sein wird.

Welche Linse letztlich bei Ihnen eingesetzt wird, entscheiden wir für jeden Patienten auf ein Neues. Dies hängt insbesondere vom Ausgangsbefund, den Ergebnissen der Voruntersuchung und Ihren Wünschen ab. 

Spezielle Linsen
Neben den Speziallinsen für einen verstärkten UV-Schutz (`Gelbe Linse´), gibt es auch Kunststofflinsen für Patienten, die eine weitgehende Brillenunabhängigkeit wünschen. Im Normalfall kann sich das Auge nach dem Einsetzen einer Kunstlinse nur noch auf eine Entfernung scharf einstellen, zumeist in die Ferne. Deshalb ist dann zum Lesen, wie bei der Altersweitsichtigkeit, eine Lesebrille erforderlich. Als Wahlleistung bieten wir deswegen die Implantation einer so genannten Gleitsichtlinse (Multifokallinse) an, einer Linse, die eine weitgehende Brillenunabhängigkeit ermöglicht.

Patienten mit einer solchen Linse können ohne Brille in allen Distanzen scharf sehen. Es ist trotzdem sinnvoll, für langes Arbeiten in der Nähe eine herkömmliche Nahbrille zur Entlastung der Augen zu tragen.

Als weitere Wahlleistung bieten wir Patienten mit einer sehr starken Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) das Einsetzen von so genannten torischen Linsen an, welche dann die Hornhautverkrümmung optisch ausgleichen.


 

 

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